Jahrestagung und Mitgliederversammlung am 26. und 27. September 2014 in Gelsenkirchen

Aufstieg – Niedergang – Neuanfang. Die bipolare Stadt Gelsenkirchen

Die Teilnehmer der Jahrestagung 2014

Die diesjährige Jahrestagung der Geographischen Kommission für Westfalen fand im September unter dem Titel „Aufstieg – Niedergang – Neuanfang. Die bipolare Stadt Gelsenkirchen“ in Gelsenkirchen statt. Am Nachmittag des 26.09.2014 trafen sich schon zahlreiche Mitglieder zu einem gemeinsamen Rundgang zu aktuellen Stadtumbauprojekten in der Gelsenkirchener Innenstadt mit Dorothee Thierse und Sebastian Kröger vom Stadtumbaubüro City. Im Anschluss folgte eine interessante Führung durch das neueröffnete Hans-Sachs-Haus (Rathaus). Auf der Vortragsveranstaltung am frühen Abend im Stadtbauraum referierte nach der Begrüßung und Einleitung durch den Vorsitzenden, Prof. Dr. Karl-Heinz Otto, und einem Grußwort von Martina Rudowitz, 1. Bürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, das Kommissionsmitglied Prof. Dr. Hans-Werner Wehling zum Thema „Gelsenkirchen – Stadtentwicklung, Strukturwandel und Zukunftsperspektiven“.

Am Samstag, den 27.09.2014, wurde die Jahrestagung mit einer Busexkursion unter Leitung von Prof. Dr. Wehling zu folgenden Standorten und Themen fortgesetzt: Zeche Holland – Umnutzung der Malakowtürme durch moderne und anspruchsvolle Wohnungen; GE-Ückendorf: Gelsenkirchener Expressionismus; Besichtigung der Heilig-Kreuz-Kirche; Begehung des Kulturpfades; Entwicklung der Bochumer Straße; Schalker Verein; Umnutzung und Rückbau der Wohnsiedlung Tossehof; Siedlung Erdbrüggenstraße am Consol-Park. Nachmittags folgte ein Rundgang durch den Stadtteil Schalke mit dem Programmschwerpunkt „Soziale Stadt“ durch Cordula Feigs, Raumplanerin im Stadtteilbüro Schalke. Letzter Programmpunkt war der Besuch des Nordsternparks mit Ausblick von der Dachterrasse. Die Mittagspause verbrachten die Kommissionsmitglieder im türk. Restaurant Bizim Corbaci.